Bayerns Frauen kämpfen sich zum Unentschieden gegen Barcelona – und halten Traum lebendig
Alex FlantzBayerns Frauen kämpfen sich zum Unentschieden gegen Barcelona – und halten Traum lebendig
Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum am Leben
Mit einem hart erkämpften Unentschieden gegen den FC Barcelona bewahrte das Frauenteam des FC Bayern München seine Hoffnungen auf die Champions League. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern entwickelte sich ein spannungsgeladenes Spiel, in dem die Münchnerinnen trotz einer späten Roten Karte in der Schlussphase einen wichtigen Ausgleich erzielten und damit im Rennen blieben.
Gegen die amtierenden Titelträgerinnen zeigte Bayern eine geschlossene Leistung: Franziska Kett glich in der 69. Minute aus, während eine disziplinierte Defensive und kontrolliertes Ballbesitzspiel Barcelona über weite Strecken des Spiels in Schach hielten.
Die Partie nahm in der 79. Minute eine dramatische Wende, als Kett des Feldes verwiesen wurde, nachdem sie Salma Paralluelo angeblich an den Haaren gezogen hatte. Bayern-Trainer José Barcala protestierte heftig gegen die Entscheidung – und sah dafür seine zweite Gelbe Karte, was ebenfalls seinen Platzverweis zur Folge hatte. Später betonte er, der Vorfall sei unbeabsichtigt gewesen und habe keine Rote Karte verdient.
Bayerns Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn lobte die taktische Ausrichtung des Teams als entscheidend für die Leistung. Optimistisch fügte sie hinzu: "Sie sind nicht unschlagbar. Alles ist möglich." Gleichzeitig hinterfragte Sportdirektorin Bianca Rech die Schiedsrichterentscheidung und forderte eine Überprüfung der Roten Karte.
Trotz der Rückschläge bleibt Bayerns Traum vom ersten Champions-League-Finale in der Vereinsgeschichte lebendig. Das Remis gibt der Mannschaft vor dem Rückspiel in Barcelona eine realistische Chance. Zwar erschweren Ketts Platzverweis und Barcalas Ausschluss die Ausgangslage, doch der Kampfgeist des Teams hält die Saisonziele in Reichweite. Nun gilt es, im Rückspiel die Wende zu schaffen.






