04 May 2026, 18:35

Asylanträge in Deutschland halbiert – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Flaggen.

Asylanträge in Deutschland halbiert – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

In Deutschland ist die Zahl der Asylanträge im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Die Zahlen sanken von 350.000 im Jahr 2023 auf 170.000 in der jüngsten Erhebung. Innenminister Alexander Dobrindt führt den Rückgang auf seine verschärfte Grenzpolitik zurück.

Schon an seinem ersten Amtstag kündigte Dobrindt strengere Grenzkontrollen an. Seither hat die Bundespolizei bis April 2026 etwa 1.340 Asylsuchende an der Grenze abgewiesen. Unter seiner Führung wurden zudem rund 8.000 Haftbefehle an den Grenzen vollstreckt.

Die monatlichen Abweisungen liegen seit Dobrindts Amtsantritt stabil zwischen 2.000 und 3.000. Der Minister betont, dass diese Maßnahmen entscheidend für die „Wende in der Migrationspolitik“ Deutschlands seien. Seine Partei, die CSU, hat damit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst, indem sie die Kontrollen verschärft hat.

Dobrindt setzt sich weiterhin für interne EU-Grenzkontrollen ein. Er argumentiert, dass eine konsequentere Durchsetzung notwendig sei, um Migration wirksam zu steuern.

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Der Rückgang der Asylanträge steht im Zusammenhang mit Dobrindts härterer Linie. Unter seiner Verantwortung haben Grenzabweisungen und Festnahmen zugenommen. Nun steht die Regierung vor der Aufgabe, diese Maßnahmen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die größeren migrationspolitischen Herausforderungen innerhalb der EU anzugehen.

Quelle