AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf fordern Boykott gegen Berliner Lokal
Nadeschda PärtzeltAfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf fordern Boykott gegen Berliner Lokal
Drei Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) wurden Anfang dieses Monats aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Wie die Bild am Mittwoch berichtete, ereignete sich der Vorfall am 14. April im Gaffel Haus. Einer der Betroffenen, Maximilian Krah, warnte seine Anhänger später davor, das Lokal aufzusuchen.
Die Auseinandersetzung begann, als Mitarbeiter Krah und seinen Parteikollegen Philipp-Anders Rau aufforderten, das Lokal zu verlassen. Als ein weiterer AfD-Politiker, Steffen Janich, nach dem Grund für den Rauswurf fragte, wurde auch er zum Gehen aufgefordert.
Die Leitung der Kneipe hat auf die Anfrage der Bild nach einer Bestätigung bisher nicht reagiert. Es ist nicht das erste Mal, dass Krahs Parteizugehörigkeit zu Ausschlüssen führt. Im Januar sagte die Leipziger Buchmesse seinen geplanten Auftritt zur Vorstellung von Die Reise nach Europa mit Verweis auf Sicherheitsbedenken ab. Einen Monat später beendete der Friedrich-Pustet-Verlag aus demselben Grund eine Buchvereinbarung mit ihm.
Krah riet seinen Anhängern inzwischen zu einem Boykott des Gaffel Haus. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Fällen, in denen sich Veranstaltungsorte und Unternehmen von AfD-Mitgliedern distanzieren. Bisher liegt keine offizielle Stellungnahme der Kneipe vor.






