ADAC kündigt erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren an
ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, will seine Mitgliedsbeiträge erstmals seit sechs Jahren anheben. Die durchschnittlich um 20 Prozent steigenden Gebühren sollen 2027 in Kraft treten – vorausgesetzt, sie werden auf der Jahresversammlung im Mai beschlossen. Die genaue Höhe der Erhöhungen steht noch nicht fest, doch der Club begründet die Anpassung mit der Notwendigkeit, die Qualität seiner Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Vor einem ursprünglich für 2023 geplanten, später aber verschobenen Anstieg lagen die Jahresbeiträge bei 54 Euro für Vollmitglieder (ab 18 Jahren), 46 Euro für Partner, 36 Euro für junge Erwachsene (18–25 Jahre), 19 Euro für Kinder (unter 18) und 46 Euro für Senioren (ab 66 Jahren). Nach dem neuen Vorschlag könnte der Grundbeitrag für Einzelmitglieder um mindestens 10 Euro steigen. Besonders stark betroffen wären Familienmitgliedschaften, die um bis zu 55 Euro teurer werden könnten.
Premium-Mitglieder müssen mit den prozentual höchsten Steigerungen rechnen. Der Club, der rund 22 Millionen Mitglieder zählt, betont, dass die Anpassungen notwendig seien, um das aktuelle Servicelevel zu halten. Die endgültigen Details werden nach der Abstimmung im Mai feststehen.
Falls der Beschluss fällt, gelten die neuen Tarife ab 2027 und beenden damit eine sechsjährige Beitragsstabilität. Die Mitglieder erhalten aktualisierte Preisinformationen, sobald die Änderungen finalisiert sind. Betroffen sind alle Beitragskategorien, wobei Premium- und Familienmitgliedschaften die stärksten Erhöhungen erwarten.






