23 March 2026, 12:31

89 Jahre Tradition: Warum die Münchner Oktoberfest-Rutschbahn einzigartig bleibt

Ein kleines Gebäude mit einem roten Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Menschen und festlichen Dekorationen bei einem Oktoberfest-Event in München, Deutschland.

89 Jahre Tradition: Warum die Münchner Oktoberfest-Rutschbahn einzigartig bleibt

Die Rutschbahn ist seit 89 Jahren eine beliebte Attraktion auf dem Münchner Oktoberfest. Besucher stehen Schlange, um die 40 Meter lange Holzrutsche hinabzugleiten – lachend und auf einem Gummiband sitzend. Diese einzigartige Fahrt, die es nur auf dem Fest gibt, wird seit sechs Generationen als Familienbetrieb geführt.

Konrad, der heutige Schausteller, betreibt die Rutschbahn auf seine ganz eigene Weise. Anders als bei anderen Fahrgeschäften startet man hier mit einem 32 Meter langen Gummiband-Katapult, bevor es auf der 40 Meter langen Holzbahn weitergeht. Das Förderband, das die Fahrgäste nach oben bringt, bewegt sich mit etwa 11 km/h.

Wer stehend rutschen möchte, muss Anlauf nehmen, sich nach vorne lehnen und darf sich nicht am Geländer festhalten. Konrads Team behält alles genau im Blick, hilft Stürzenden und greift ein, wenn die Sicherheit gefährdet ist. Betrunkene werden konsequent abgewiesen, um Unfälle zu vermeiden.

Während des Oktoberfests lebt Konrad in einem Wohnwagen direkt vor Ort und kümmert sich um die Attraktion, die seine Familie seit Jahrzehnten betreut. Er hofft, dass das diesjährige Fest gutes Wetter, große Besucherzahlen und keine Verletzungen bringt.

Die Rutschbahn begeistert nach wie vor mit ihrer Mischung aus Tempo, Gelächter und Tradition. Als einziges Fahrgeschäft seiner Art weltweit ist sie ein absolutes Muss auf dem Oktoberfest. Konrad und sein Team sorgen für Sicherheit – und halten den Spaß für ein weiteres Jahr am Leben.

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