46.000 Biker feiern das Anlassen am Nürburgring mit Segnung und Action
Alex Flantz46.000 Biker feiern das Anlassen am Nürburgring mit Segnung und Action
Rekordverdächtige 46.000 Motorradfahrer versammelten sich am Sonntag am Nürburgring zum jährlichen Anlassen, dem traditionellen Motorrad-Segnungsfest. In der Eifel dröhnten unter strahlendem Sonnenschein die Motoren, als Biker aus ganz Deutschland und dem Ausland zu den Feierlichkeiten zusammenkamen.
Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, geleitet von Pastor Klaus Kohnz und Andrea Thon-Stein, bei dem die Fahrer für eine sichere Saison gesegnet wurden. Im Anschluss rollten Zehntausende Maschinen über die legendäre Nordschleife – jenes berühmte Stück Asphalt, das auch als Grüne Hölle bekannt ist.
Doch das Anlassen bot weit mehr als nur die Segnung: Ein dichtes Programm erwartete die Besucher. Fahrer konnten ihre Maschinen auf dem Prüfstand testen, ihre Helme an einer speziellen Station reinigen oder an Schulungen teilnehmen. Sicherheitsvorführungen, eine Trialbike-Show und geführte Runden auf der Grand-Prix-Strecke sorgten für Abwechslung. Zudem gab es Blutspende-Stationen und Charity-Stände der Stefan-Morsch-Stiftung.
Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder zeigte sich begeistert vom riesigen Zuspruch und bezeichnete die Veranstaltung als deutliches Zeichen für ihre tiefe Verwurzelung in der Motorradkultur. Der Sommerkalender der Strecke ist nun in vollem Gange: Im Mai folgt ein Stuntbike-Wettbewerb, im August der Oldtimer-Grand-Prix und im September das EURO-MOTO-Rennwochenende.
Das Anlassen läutete damit eine ereignisreiche Zweirad-Saison am Nürburgring ein. Mit massiver Beteiligung, einer Mischung aus Unterhaltung, Sicherheit und Wohltätigkeit setzte es die Messlatte für die kommenden Motorrad-Monate hoch. Das nächste große Treffen ist der Stuntbike-Wettbewerb Ende Mai.






