1.500 Menschen demonstrieren in Potsdam für Gleichberechtigung gegen Rechts
Alex Flantz1.500 Menschen demonstrieren in Potsdam für Gleichberechtigung gegen Rechts
Rund 1.500 Menschen zogen am Samstag bei einer Demonstration für Gleichberechtigung und gegen rechtsextreme Strömungen durch das Zentrum Potsdams. Zum ersten Mal hatten sich der Christopher Street Day Potsdam (CSD) und die prodemokratische Initiative Prüf in der Landeshauptstadt zu einer gemeinsamen Aktion zusammengeschlossen.
Die Kundgebung wurde vom CSD organisiert, der seit Langem für queere Rechte und gleiche Behandlung eintritt, sowie von Prüf, das sich für eine strengere Überprüfung rechtsextremer Parteien einsetzt. Die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahl auf etwa 3.000 Personen. Die Polizei bestätigte, dass die Demonstration durchgehend friedlich verlief.
Die Veranstaltung erinnerte zugleich an anhaltende Herausforderungen: Nur zwei Wochen zuvor war beim ersten Christopher Street Day in Schwedt an der Oder ein Teilnehmer mit Hitlergruß aufgefallen. Rechtsextreme Gruppen in ganz Deutschland inszenieren regelmäßig Gegenproteste bei CSD-Veranstaltungen – ein Zeichen für die Spannungen zwischen queerer Sichtbarkeit und politischem Extremismus.
Die gemeinsame Demonstration in Potsdam vereinte Aktivistinnen und Aktivisten, Unterstützer und Gemeinschaftsmitglieder. Sie unterstrich die Forderungen nach Gleichberechtigung und positionierte sich entschlossen gegen rechtsextreme Ideologien. Die Veranstalter werteten die hohe Beteiligung als deutliches Zeichen der Solidarität.






